Bau

Erst wenn die Genehmigung, der Zuschlag im EEG-Ausschreibungsverfahren und die Finanzierungszusage der Bank vorliegt, kann mit dem eigentlichen Bau eines Windparks begonnen werden. Bis dahin sind seit der ersten Phase der Vorbereitung, mindestens zwei bis drei Jahre vergangen, häufig mehr.

An Windenergiestandorten im Wald wird zunächst die benötigte Fläche, meist etwa 6.000 Quadratmeter, gerodet. Dies muss in der vegetationsinaktiven Phase im Herbst oder Winter passieren. Anschließend werden Wege, Logistik- und Kranstellflächen gebaut und die Fundamente für die Windenergieanlagen gegossen.

Erst dann, etwa drei bis vier Monate nach Baubeginn, werden die Anlagenteile wie Turmsegmente, Rotorblätter und Nabe angeliefert und am Standort zur Windenergieanlage zusammengebaut. Diese Transporte der großen Einzelteile sind meist spektakulär und benötigen sorgfältiger Planung. Parallel dazu wird das Kabel zur Stromabführung ins Stromnetz gelegt oder sofern notwendig ein Umspannwerk gebaut, um den Strom einspeisen zu können.

Nach durchschnittlich 6 bis 9 Monaten Bauzeit steht der Windpark.

Meinungen

Michael Meier

Die Windenergie verfügt in Baden-Württemberg,  neben der Solarenergie, über das größte Ausbaupotenzial. Entscheidend für Ertrag und Akzeptanz ist, dass die Anlagenstandorte gut gewählt und die Anlagen naturverträglich betrieben werden. […]

Michael MeierSPD-Fraktionssprecher Gemeinderat Elzach

Daten zum Windpark

85.000.000 kWh

Stromerzeugung pro Jahr

25.000 Haushalte

Versorgung durch Windenergie

43.350 t

CO2 pro Jahr können vermieden werden

Aktuelle News

UVP-Erörterungstermin überraschend abgesagt

Der für den 19. Juli anberaumte Erörterungstermin im Rahmen…

Erörterungstermin UVP Gschasikopf am 19. Juli

Das Landratsamt Emmendingen als Genehmigungsbehörde hat nun…

Offenlage der Unterlagen im UVP-Verfahren Gschasikopf

Im Verlauf der Umweltverträglichkeitsprüfung haben alle Bürgerinnen…