Betrieb

Ist die Windenergieanlage gebaut, wird sie zunächst für rund 100 Tage im Testbetrieb gefahren. In diesem Zeitraum kann die Anlage in unregelmäßigen Abständen auch bei Wind stehen, weil Einstellungen nachjustiert und optimiert werden müssen.

Die Bauflächen werden bis auf Kranstellflächen und notwendige Zuwegungsbereiche wieder angepflanzt oder aufgeforstet. Der Investor muss die sogenannten Ausgleichsmaßnahmen für den Eingriff in die Natur vornehmen und bezahlt für den Ausgleich des Landschaftsbilds.

Die optimale technische und kaufmännische Betriebsführung stehen jetzt im Vordergrund. Weil eine Windenergieanlage ein hochkomplexes technisches System ist, muss sie ständig beobachtet und alle Werte genau dokumentiert werden. In regelmäßigen Abständen steht neben der kontinuierlichen Fernwartung auch eine persönliche Wartung und Inspektion  durch Techniker auf dem Plan.

Nicht selten kommt es vor, dass im Betrieb von Windenergieanlagen nach 10 bis 15 Jahren beispielsweise die Rotorblätter gewechselt werden müssen oder – sofern vorhanden – ein Getriebe ausgewechselt werden muss. Kranstellflächen und Zuwegung werden deshalb für die gesamte Betriebszeit des Windparks instand gehalten.

Meinungen

Marita Schmieder

Nur mit einem Energiemix aus Wind- und Sonnenenergie, Wasserkraft, Geothermie und Biomasse kann auch unsere Gemeinde einen Anteil zur Reduzierung der Atomkraft beitragen. […]

Marita SchmiederCDU-Fraktion Gemeinderat Winden

Daten zum Windpark

85.000.000 kWh

Stromerzeugung pro Jahr

25.000 Haushalte

Versorgung durch Windenergie

43.350 t

CO2 können vermieden werden

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