Projektentwicklung

Sind sich alle Projektbeteiligten über den Standort einig und die Flächen gesichert, beginnt die eigentliche Projektentwicklung.

Um eine Windenergieanlage zu bauen, muss ein Windradprojekt gesetzlich hohen Anforderungen entsprechen. Zu diesem Zweck müssen zahlreiche Gutachten erstellt werden. Der Natur- und Artenschutz muss untersucht werden, Schall- und Schattengutachten müssen vorgelegt werden oder es werden Gutachten zum Denkmalschutz oder Eisabwurf von der Genehmigungsbehörde verlangt. Diese Gutachten werden in dieser Phase erstellt.

Genauso wichtig ist die Absicherung der Wirtschaftlichkeit eines künftigen Windenergieprojektes. Diese Wirtschaftlichkeit hängt unter anderem von der sogenannten Windhöffigkeit ab. Hierzu muss der Projektentwickler Windmessungen durchführen. Je komplexer und topographisch schwieriger ein Standort ist, etwa in Mittelgebirgslagen, umso aufwändiger ist die Messung. Die höchste Sicherheit liefert eine einjährige Messung mit einem Windmessmast.

Anschließend sind konkrete Planungen für die Zuwegung, die Kabeltrasse und die notwendigen Kranstellflächen zum Bau der Windenergieanlagen zu erstellen. All diese Prozesse nehmen rund zehn bis zwölf Monate in Anspruch. Erst wenn alle Gutachten und die komplette Planung vorliegen, geht es weiter mit dem Genehmigungsverfahren.

Meinungen

Marita Schmieder

Nur mit einem Energiemix aus Wind- und Sonnenenergie, Wasserkraft, Geothermie und Biomasse kann auch unsere Gemeinde einen Anteil zur Reduzierung der Atomkraft beitragen. […]

Marita SchmiederCDU-Fraktion Gemeinderat Winden

Daten zum Windpark

85.000.000 kwh

Stromerzeugung pro Jahr

25.000 Haushalte

Versorgung durch Windenergie

43.350 t

CO2 pro Jahr können vermieden werden

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